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A320 Das Drama in den Alpen

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Was geschah am 24.03.2015?

Diese Frage beschäftigt wohl jeden. Fakt ist, das wir das wahrscheinlich niemals erfahren werden. Trotzdem möchte ich einige "Ungereimtheiten" aufzählen, die mir aufgefallen sind und mich nachdenklich stimmen....


Dieser Absturz ist nicht der erste dieser Art.


Bereits am 27. November 2008 stürzte eine A320 bei einem zweistündigen Abnahmeflug vor der Rückgabe von der deutschen XL Airways an den Leasinggeber Air New Zealand vor Saint-Cyprien Plage in der Nähe von Perpignan ins Mittelmeer.Alle sieben Personen an Bord, zwei Piloten der XL-Airways und fünf Piloten und Ingenieure von Air New Zealand, wurden dabei getötet. Die Untersuchung ergab, dass offenbar bei der Flugzeugreinigung drei Tage vor dem Flug Wasser in die Anstellwinkel-Messsonden geraten war, welches dann während des Flugs gefror und so die Sonden blockierte. Deshalb versagte beim Langsamflugtest das Anstellwinkel-Sicherungssystem, so dass das Flugzeug in den Strömungsabriss geriet. Mehrere Gründe führten dazu, dass die Piloten den folgenden Sturzflug nicht mehr rechtzeitig abfangen konnten. Ein zentraler Unfallfaktor war, dass die Piloten Linienpiloten ohne Testflugausbildung waren, aber ein Testprogramm durchführten, das für Testpiloten zusammengestellt worden war. Sie machten daher mehrere Fehler, die in ihrer Gesamtheit bewirkten, dass die blockierten Sonden zum Absturz führten.

Unfallursache: Vereiste Steigwinkelsensoren


Am 05 November 2014 gerät eine A320 auf dem Flug von Bilbao nach München in eine Notlage, weil das Flugzeug in einen kontrollierten Sinkflug mit 3500 Ft/min geht. Nach Rücksprache mit Lufthansatechnik und allen möglichen Manövern gelingt es der Besatzung durch Restart der Bordsyteme die Kontrolle zurück zu erlangen. 

Siehe Zwischenbericht der BFU ab Seite 20

Unfallursache: Vereiste Steigwinkelsensoren


Im Dezember 2014 stürzt ein A320 der Air Asia aus unerklärlich Gründen ins Meer. 

Unfallursache: "unbekannt".


Am 24 März 2015 stürzt eine A320 in den französischen Alpen ab.
Ein Notabstieg, zum Beispiel bei Druckverlust, geschieht eigentlich nie genau auf Kurs und wenn, dann mit Sinkraten mit mehr als 5000 Ft/min. in 32000 Fuß bleiben nur wenige Minuten.. die Maschine hatte ca. 3500 Ft/min also zu flach.
Treibstoffmangel und damit verbundener Gleitflug hat sehr viel weniger Sinkrate, ca. 500 Ft/min, also 3500 Ft/min viel zu steil.
Ich würde beides ausschließen. 
Zur Erinnerung die Sinkrate des Bilbao Airbus betrug 3500 Ft/min.

Unfallursache: Selbstmord?


Hier gibt es viele Theorien, die von Spritmangel bis Notabstieg reichen, das passt aber alles nicht wirklich zusammen.

Wenn ich mir die Flightrecoderdaten des Bilbao Airbus ansehe und die mit den Radardaten des Germanwings Airbus vergleiche ist das so ziemlich das gleiche. Nur scheint hier nicht genügend "Raum" gewesen zu sein, um das Flugzeug bei 6000 Ft abzufangen.

Alle Unfälle haben folgendes Gemeinsam:

Nach erreichen der Flughöhe setzt der Effekt ein. Die Piloten sind nicht in der Lage, das Flugzeug zu kontrollieren. Die Airbusfamilie ist stark elektronik lastig. Sie verhindert, dass der Pilot "unsinnige" Manöver fliegen kann. Dazu braucht der Computer allerdings korrekte Daten.

Der Steigwinkelsensor misst den Anstellwinkel des Flugzeuges. Wird dieser zu groß, kann in Abhängigkeit von der Geschwindig ein sog." Strömingsabriss" entstehen, das Flugzeug fällt wie ein Stein von Himmel....

Friert dieser im Steigwinkelsensor ein, so denk der Computer das Flugzeug steigt zu steil auf und senkt die Nase ab. In Wirklichkeit fliegt das Flugzeug aber  im horizontalflug. Folgen: der Sinkflug wird eingeleitet mit 3500 Ft/min.

Der Pilot ist nicht in der Lage, mit dem Joystick die entsprechenden Steuerbefehle einzugeben.

Nachzulesen im BFU Bericht. 
Die BFU empfiehlt, alle 3 Sensoren auszutauschen. das sind bei ca. 6000 Airbus 320 ca. 18000 Sensoren


Schwierig wird es, wenn man weiß, das der A318, A319, A320, A321, A330, A340 und der A380 ebenfalls mit diesen Sensoren ausgestattet sind.
Also die Gesamte Airbusflotte betroffen ist.
Das nenne ich mal wirtschaftliches Interesse. Wenn das so wäre, was hier rein hypothetisch als Ursache eingekreist ist, (vereiste Sensoren), würde wohl niemand mehr in einen Airbus steigen.
Jetzt kann man sicher die Sensoren tauschen, aber allein für den A320 sind das 18000 Stück, das wird nach und nach gemacht, soviel Sensoren kann man von jetzt auf gleich gar nicht herstellen.
Also wird das Monate dauern, bis alle getauscht sind.
Das bedeutet natürlich, das Airbus absolut vollkommen, vollumfänglich pleite geht, wenn das rauskommt. Das ist die Theorie des Selbstmordes wahrlich einfacher. Und es war nicht der Pilot, der hat Frau und Kinder, nein es ist der Junge, aufstrebende Pilot ohne Bindung.

Was ist das für eine Theorie.... wäre der Pilot nicht pinkeln gegangen, wäre das alles nicht passiert. Selbstmord verschoben? Ich weiß ja  nicht, wie ein Selbstmörder tickt, aber das kann man doch nicht auf "Wenn's halt passt, mach ich's" schieben....  Wie wenn ich "Socken"kaufe? Wenn nicht heute, dann vielleicht nächste Woche? oder übernächste?


Ruhig atmen, wenn man mit 800 Km/h in suizidaler Absicht auf einen Berg zurast und 149 Menschen mitnimmt... also auch ein Selbstmörder hat ein vegetatives Nervensystem, das den Puls und die Atmung beschleunigt im Angesicht des Todes...
Das ist Tulux, wie man bei uns im Ruhrgebiet sagt... (Schwachsinn)
Tja, und dann das:
Staatsanwaltschaft: Keine Tatankündigung gefunden

Bis jetzt hat die Staatsanwaltschaft mehrere Zeugen aus dem persönlichen und beruflichen Umfeld vernommen sowie Dokumente und Dateien sicher gestellt. Dazu erklärt die Staatsanwaltschaft: „Insbesondere fehlt es weiterhin sowohl an der belegbaren Ankündigung einer solchen Tat als auch an einem aufgefundenen Tatbekenntnisses. Ebenso wenig sind im unmittelbaren persönlichen und familiären Umfeld oder am Arbeitsplatz besondere Umstände bekannt geworden, die tragfähige Hinweise über ein mögliches Motiv geben können.“


Natürlich nicht, wie auch?


Was mir am meisten Gedanken macht ist, dass 2 Tage nach auffinden des Voice recorders die Infos da sind?  MH17?, MH 370?, Air Asia? So eine Tonspur ist schnell gefakt.. das muss man sagen... sonst dauert das Monate, wenn nicht Jahre.


Ich glaube, dass man den Flightrecorder niemals "finden" wird. Das wäre schlecht, weil den kannst man so schnell nicht faken... und der zeichnet die Infos der Steigwinkelsensoren auf...


Ich fliege nie wieder Airbus...



Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 02. April 2015 um 18:49 Uhr  

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